Zwischenraum
Ein Zwischenraum schafft zwischen fest Gefügtem Luft und Offenheit. Es entsteht Raum, der Bewegung erlaubt. Bewegung ist ein wesentliches Merkmal von Lebendigkeit und das Gegenteil von Erstarrung.
Im übertragenen Sinne kann ich in Zwischenräumen meine nächsten Schritte neu ausrichten. Im Zwischenraum sind Begegnungen möglich, die zu Impulsen werden können. Hier ist der Platz zum Innehalten, Wahrnehmen, Kräfte sammeln, Ordnen, Aufbrechen.
Es ist ein Ort des Übergangs, ein Zeit-Raum vor dem Eintritt in das nächste fest gefügte Aufgabenfeld unseres Alltags.
Mit meinem Kursangebot und den offenen Atelierzeiten möchte ich allen, die an künstlerischen Prozessen interessiert sind, einen solchen Zwischenraum anbieten. Ich bin der Auffassung, dass wir bei einer Lebenspraxis, die immer mehr Bereiche unseres Denkens und Tuns einem Ergebnis oder einem fest gefügten Plan unterordnet, Zwischenräume brauchen, in denen wir selbstbestimmt und bewertungsfrei schöpferisch handeln dürfen.









